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Landrover events: 1994 July First visit to Billing 1994 [zurück] Sorry but only in german Das erste mal unterwegs zu einem Landrovertreffen in England: Letztes Jahr im Oktober (1993) hatte ich mir den 109er Diesel gekauft. Von Harald aus Wuppertal / Wermelskirchen hatte ich hatte ich gehört, das es in England (der Heimat des Rovers) jedes Jahr unzählige Treffen geben soll. Eines der größeren fand jedes Jahr, im Billing Aquadrom nähe Northhampton statt. Zu dritt (Christian, Tom und ich) haben wir uns dann auf den Weg gemacht.
[Erster Halt in Holland] Am Donnerstag 21.July 1994, morgens haben wir uns auf den Weg gemacht
[zurück]
Wie das Schicksal so spielt wurden wir mit unserem Landrover dann hinter eine Reihe von Militärfahrzeugen eingewiesen. Das mein Landrover in der Buchung nur 1,60m hoch war hat so recht niemanden interessiert. Unser abplanen ist also "umsonst" gewesen.
[zurück] Da wir die "Nachtfähre" mit Abfahrt um 20 Uhr gebucht hatten und
wir ein paar Stunden früher angekommen waren, schauten wir uns den
Hafen von Oostende an und warteten bis wir auf die Fähre fahren durften.
Nach ca. vier Stunden Überfahrt und mehreren Versuchen irgendwo auf
den Kahn zu schlafen kamen wir dann in Ramsgate / England an. Mit immer
noch umgeklappter Windschutzscheibe ging es dann wieder von der Fähre
runter.
Nachdem wir ohne Probleme durch den Zoll gekommen waren, haben wir dann
erstmal angehalten, denn um ca 5 Uhr morgens war es ohne Dach ein wenig
frisch. Während der Montage der Plane und Spriegel hielten dann noch
andere Landrover von Bekannten an. Nachdem wir dann an einer Tankstelle
noch unseren Spritvorrat aufgefüllt hatten ging es dann auf die Autobahn
Richtung Northhampton. (es war der 22.July 1994)
[zurück] Das fahren auf der linken Seite war zunächst ein bischen ungewohnt,
aber da man ja erstmal nur auf Autobahnen unterwegs war gab es da keine
größeren Probleme. Die Kreisverkehre waren auch ein bischen
gewöhnungsbedürftig da es in unserer Gegend keine Kreisverkehre
gab aber nach einigen versuchen ging das auch. Nervig war nur das ich nach
Rechts durch die Plane ein eingeschrenktes Sichtfeld hatte.
Auf dem Motorway war den anderen das "Schleichen" zu bunt, so werden wir kurzerhand überholt. Nach dem Eintreffen im Billing, suchen wir erstmal die anderen und bauten dann das Hauszelt auf in dem wir die nächsten Tage nächtigen wollten. (hinter dem Rover in blau s.o.)
[zurück] Alle möglichen Spezialumbauten wie dieses "camel" kommen und die Augen und die Linse. Ich kaufe mir aus dem reichhaltigen Angebot ein paar neue Blattfedern für die Vorderachse, da mein 109er sich stark auf eine Seite lehnt. Einige andere Ersatzteile sind auch schnell gekauft.
Überwältigt waren wir von der Anzahl der (verrückter)
Landroverfans die sich hier trafen. Kein Landrover glich einem anderen.
Jeder Rover hier hatte irgendeine Veränderung/Verbesserung von seinem
Besitzer bekommen. Manch sahen aus als wenn si frisch aus Solihull kommen
andere währen in Deustchland längst von den "Ordnungsbehörden"
und dem Tüv auf die Müllkippe gebracht worden.
Die Jungs auf dem "Scammel" haben schon ein paar Bier zuviel und brausen mit dem Monster bis spät in die Nacht über den Platz. Ein Typ am Straßenrand bietet neue 109er Planen (ex MOD) günstig an. Da ich mir die jetzt auf dem Rover befindliche Plane von Tom geliehen hatte (s.o.) war da eine günstige Gelegenheit um mir eine eigene Plane zu kaufen. Kurzerhand habe ich dann den 109er geholt wir haben Toms Plane abgebaut und die neue Plane draufgezogen um zu sehen ob die überhaut passt. (Manchmal sind die Planen der Army nämlich ein bischen zu kurz). Sie passte so grade und schon hatte ich für 120DM eine neue grüne Plane für meinen Rover.
Am Sonntagabend sah es dann so aus: Diese ganze Fläche war voller
Stände und Verkaufszelte und nun nur noch gähnende Leere. Montag
Morgen haben wir dann das Zelt abgebaut und machten und auf den Weg in
die Nähe von Cambrige. Dort liegt das "Imperial War Museum" auf einem
alten Flugplatz. Im Museum haben wir uns alte und neuere Flugzeuge aller
Größen angeschaut. (dazu wird es irgendwann auch eine Seite
geben)
Da der Typ von dem Ich die neue Plane gekauft hatte (s.o.) uns sagte, das er in der nähe von Ipswitch eine Landroverbude, hätte haben wir uns dann auf den Weg dorthin gemacht. Es währe, so hatte uns der Typ gesagt, kein Problem dort, die mir noch fehlenden Spriegel und andere Teile zur Befestigung meiner neuen Plane auf dem Rover zu bekommen. Nach unserer Ankunft wurde wir freundlich von jemanden begrüßt bekamen jeder eine Tasse Tee in die Hand gedrückt und haben dann unsere Wünsche geäussert. Es stellte sich herraus das das doch nicht so einfach ist, denn die Teile lagen überall auf dem Hof verstreut herum und musten erst zusammengesucht werden. Alle Mitarbeiter schwärmten nun aus und zerrten alles mögliche was nach Sprigeln aus verschiedenen ecken, Containern und Lagerräumen. Da es zu diesem Zeitpunkt schon recht spät war fragen wir dann nach dem nächsten Campingplatz um dort zu übernachten. Wir liesen uns also den Weg beschreiben und fuhren dann los, um am nächsten Morgen wiederzukommen und die Spriegel abzuholen. Natürlich hatten wir alle bei der Wegbeschreibung gut aufgepasst, so das wir uns prompt verfahren haben. Nach dem X-ten Wendemanöver auf den schmalen Straßen East Anglicas hielt plötzlich ein englischer Kleinwagen an, und der Fahrer begrüßte uns auf Deutsch. Er fragte ob er helfen könne, ob wir uns verfahren haben ? Ja, sagten wir Ihm, wir haben uns verfahren. Nachdem eine erneute Wegbeschreibung nur noch mehr Verwirrung hinterlies, bot der freundliche Herr uns an vorauszufahren um uns den Weg zu zeigen. Dies ging auch ganz hervorragend, so das wir noch vor Einbruch der Nacht am Campingplatz ankamen. Nach der Übernachtung fuhren wir noch an einer anderen Landrover
Garage vorbei, um dann wieder nach Ramsgate zu fahren. Wir hatten wieder
die Nachtfähre vorgesehen, und mussten so bis zu Abend in Ramsgate
warten. Wir kamen daher erst um ca 4 oder 5 Uhr wieder auch dem Kontinent
an.
Nach ein paar Stunden Schlaf und einer Tasse Tee ging es dann weiter Richtung Deutschland. Kurz nach Mittag waren wir wieder zu Hause im Lippetal. Verbraucht hat der landrover 109 Diesel (bei ca 70-80 Km/h) ca 8l Diesel/100km
und ungefähr 6-7l Öl/1000km. Von meinem "Motortot" Ölvorrat
(20l) habe ich nur etwa die Hälfte gebraucht.
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